SCRATCHES

SCRATCH CORNEREin lautes “holla” an alle DJ`s unter Euch. Auf der Site werden Euch Scratches via Beschreibung und mp3 File erklärt. Die Beschreibungen der Scratches sind aus dem Buch von Dirk Duske - “Gut aufgelegt!” und sind denke ich gut nachzuvollziehen. Wer ernsthaft mit dem Auflegen beginnen will, dem lege ich das Buch ans Herz. Außer Scratches erklärt Dirk Duske auch noch ein paar Business-Dinge, etwas zur Technik und geht bei den Cuts noch mehr ins Detail. [du kannst das Buch bei Amazon oder direkt bestellen]
Etwas noch Vorab: Wer in einem Club auflegen will braucht nur ein Bruchteil der hier erklärten Scratches. Für einen Club-DJ is es das Wichtigste dass er gut mixen kann. Also don`t worry wenn einer nicht klappen will…
Wenn Ihr Fragen habt: Holla at your boy und postet einen Comment auf der Site.
_____________________________________________________________________________
Babyscratch » Tear » Scribble » Drilling » Swipes » Forward-Cut » Chirp » Flare » Crab


BABYSCRATCH

Crossfader: unused
Upfader: unused

Download Scratch_Babyscratch.mp3

Die Basis aller Scratches bildet der Babyscratch, der durch rhythmisches Vor- und Zurückbewegen der Schallplatte bzw. des Cue-Points ohne Cross- oder Upfader erzeugt wird, wobei Geschwindigkeitsvariationen die Tonhöhe verändern können. [on Top]
__________________________

TEAR


Crossfader: unused
Upfader: unused

Download Scratch_Tear.mp3

Bei diesem Scratch, der ebenfalls ohne Fader auskommt, führst du in der Vorwärtsrichtung einen Babyscratch aus. Beim Zurückdrehen der Schallplatte lege in der Mitte des Samples eine kleine Pause durch Anhalten der Schalplatte ein. Nach der Rückwärtsbewegung lass entweder weitere Tears oder das ausgespielte Sample anknüpfen. [on Top]
__________________________

SCRIBBLE


Crossfader: unused
Upfader: unused

Download Scratch_Scribble.mp3

Bei diesem mit einem sehr schnellen Babyscratch zu vergleichenden Scratch wird durch das Anspannen der Unterarm- bzw. Hand-Muskeln und einem stark auf die Schallplatte ausgeübten Druck nur ein kurzes Anfangsstück des Samples förmlich hin- und hergeschleudert. Entweder kann er unter massivem Druck des Mittelfingers auf die Schallplatte oder mit der Platzierung der Hand am Schallplattenrand durch schnelles Bewegen des Handgelenks ausgeführt werden. [on Top]
__________________________

DRILLING


Crossfader: unused
Upfader: unused

Download Scratch_Drilling.mp3

Wie beim Scribble setzt du nur ein kleines Stück des Samples (z. B. Vocals oder einzelne Töne) ein, allerdings erzeugt diese Technik einen vibrierenden Sound durch die Übertragung eines Zitterns vom angespannten Unterarm und dem starken Anpressen der Finger auf die Schallplatte. [on Top]
__________________________

SWIPES


Crossfader: unused
Upfader: unused

Download Scratch_Swipes.mp3

Die Platte wird wie bei einem Babyscratch vor und zurückbewegt. Dabei schlägst du in Phasen zwischen dem Richtungswechsel einmal kurz mit der anderen hand auf die Platte. Der erzeugte Effekt klingt wie ein One-Click-Flare. [on Top]
__________________________

FORWARD-SCRATCH/CUT

Crossfader: used
Upfader: unused

Download Scratch_Forward_Scratch_Cut.mp3

Der Forward-Scratch unterscheidet sich vom Babyscratch durch den ausschließlich zu hörenden Effekt in der Vorwärtsbewegung. Nachdem du einen Scratch vorwärts erzeugt hast, schließe den Crossfader bzw. Upfader, um die Rückwärtsbewegung der Schallplatte nicht auf den Master zu übertragen. Wechselt erneut die Laufrichtung der Platte, so öffne für einen weiteren Scratch die Fader. Die Samples können dabei entweder durch die Handführung beliebig modifiziert oder auch in Originalgeschwindigkeit wiedergegeben werden. [on Top]
__________________________

CHIRP

Crossfader: used
Upfader: unused

Download Scratch_Chirp.mp3

Jazzy Jeff, der DJ vom Fresh Prince alias Will Smith, entwickelte 1986 den Chirp, der auf einer Vor- und Rückwärtsbewegung der Schallplatte in Kombination mit dem kurzen Schließen und anschließenden Öffnen des Crossfaders beim Richtungswechsel basiert, d.h.:

1. Zu Beginn des Scratches ist der Crossfader geschlossen.
2. Für die Vorwärtsbewegung des Scratches öffne die Crossfader kurz.
3. Beim Richtungswechsel der Platte schließe den Crossfader kurz.
4. Öffne erneut den Crossfader, um den Scratch bei der Rückwärtsbewegung wiederzugeben.
5. Vor der nächsten Vorwärtsbewegung schließt du den Crossfader wieder, damit der Richtungswechsel auch in dem fall nicht zu hören ist.

Wie zu erkennen ist, schließt man nur bei einem Richtungswechsel den Crossfader, nämlich von vor- zu rückwärts. Da das zum Scratchen benutze Sample meist eine Pause vor dem Cue-Point besitzt, ist ein ausblenden des Richtungswechsels von rück- zu vorwärts unnötig, die Pause vor dem Cue-Point erzeugt schon den Cut. [on Top]
__________________________

FLARE

Crossfader: used
Upfader: unused

Download Scratch_Flare.mp3

DJ Flare, der diesem Scratch als Erfinder seinen Namen verlieh, entwickelte ihn 1990 auf der Basis von Clicks, die kurze Unterbrechungen mittels Crossfader darstellen und die in regelmäßigen Abständen in der Mitte des Samples eingebunden werden. Ein großer Unterschied zu den bisher erwähnten Scratches besteht im geöffneten Crossfaderstartpunkt zum Beginn des Scratches. Deswegen aktivieren DJs of den Hamstermodus zur Richtungsumkehrung des Faders, damit die Hand am Crossfader die gleiche Bewegung ausführt wie bei einem Scratch mit geschlossenem Crossfaderstart. Allerdings ist der Crossfader zum Scratchbeginn auch im Hamstermodus in der Mitte zu positionieren. Neben der veränderten Crossfaderposition besteht die Schwierigkeit dieses Scratches in der unabhängigen Koordination beider Hände, denn der Crossfader muss gleichmäßig rhythmisch, aber mit einer wesendlich höheren Geschwindigkeit als die Platte bewegt werden.
Während du di Schallplatte mit einem langen Sample, z.B. einem Ton oder Vocals, gleichmäßig vor- und zurückbewegst, schließe kurz und öffne anschließend wieder schnell den Crossfader in der Mitte des Samples, um kurze Unterbrechungen als Clicks zu erzeugen. Im Vergleich zum Chirp oder Transformer bleibt beim Richtungswechsel der Schallplatte allerdings der Crossfader geöffnet, der so den besonderen Sound erzeugt. [on Top]
__________________________

CRAB


Crossfader: used
Upfader: unused

Download Scratch_Crab.mp3

Der von DJ Q-Bert erfundene Crab erfordert sehr viel Koordination das kleinen, Ring-, Mittel- und Zeigefingers, die in dieser Reihenfolge schnell gegen den Crossfader schnipsen, wobei du mit der anderen Hand die Schallplatte gleichmäßig vor- und zurückbewegst. Die dabei entstehenden, sehr schnellen Dreier-Clicks (mit drei Fingern) oder Vierer-Clicks – mit vier Fingern – besitzen eine eigenwillige Dynamik. Wie beim Flare oder Orbit wird der Crab einerseits im Crossfaderhamstermodus ausgeführt und beginnt mit offenem Crossfader, so dass die Clicks das Sample unterbrechen und der Richtungswechsel des Samples zu hören ist. Andererseits bietet sich auch der Crab mit geschlossenem Crossfader an, bei dem der Sound als Vierer-Click ertönt.
Für den Crab setzt man längere Samples (Effekte, Vocals) ein, und er wird meist meistens kombiniert mit Transformer-Scratches, Flares und Orbits als so genannte Combo. [on Top]

3 Einträge

  1. David aka Iceblossom Says:

    Diese Scratch Rubrik is der Hammer. Kompliment. Ich bin zwar ein kompleter Newbe bzw. Wanebee, aber ich versuche mich gearade in das Thema DJing und Producing
    einzuarbeiten. Diese Seite und Speziel diese Rubrik wird mir eine große Hilfe sein.

  2. frx_RR Says:

    Ja ist wirklich hilfreich für anfänger (wie mich)!
    falls du mal zu viel zeit hast, wäre ein beschrieb des transformers ziemlich praktisch!
    mfg

  3. KennyD Says:

    @frx

    Dank Dir für das Kompliment!

    Mal eine Kurzbeschriebung für den Tranzformer:

    Mit der Hand, die du am Crossfader hast, clickst du einfach so schnell wie möglich das Signal an und aus.
    Was du mit der Platte machst, ist Anfangs erstmal egal, lass sie einfach nur laufen und versuch erstmal nur das schnelle clicken im Takt. Wenn das dann passt, kannst du mit der Platte zum Beispiel einen Baby-Scratch oder Ähliches machen…

    Ps.: natürlich alles im Takt! lol

    Peace, Kenny

Leave a Reply